Alles jauchzet, alles lacht

Den zwei großen deutschen Barockkomponisten Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel sind wir in diesem Konzertprogramm auf der Spur.

Zu hören ist Musik aus geistlichem und weltlichem Kontext, zwei Welten, die im Barock strikt getrennt waren.

Arien aus Händels Oper Teseo, dem Oratorium Messias, aus Bachkantaten, sowie Ausschnitte  aus den „Neun deutschen Arien“ von Händel werden kombiniert mit Sonaten und Fugen. Ensemble Arava beleuchtet das vielfältige Schaffen der beiden Komponisten und lädt seine Zuhörer dazu ein, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Werken zu entdecken.

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Zu neuen Horizonten

Deutsche und italienische Barockmusik im Austausch

Das Programm „Zu neuen Horizonten“ beleuchtet die vielfältigen Beziehungen zwischen deutschen und italienischen Komponisten im 17. und 18. Jahrhundert.

Ungewöhnlich für die damalige Zeit waren Künstler viel auf Reisen, denn wenn man sich mit anderen Nationalstilen vertraut machen wollte, musste man sich auf den weiten Weg machen, um von anderen Meistern zu lernen.

So fand über die Ländergrenzen hinweg ein reger Austausch von Ideen und Inspiration statt. Es bestanden viele enge Freundschaften, aber auch Rivalitäten, und mancher Lebenslauf erstaunt durch abenteuerliche Höhen und Tiefen. Dieses Geflecht lassen wir in einem unterhaltsamen Abend musikalisch wieder aufleben.

Das Programm ist eine Auwahl von sehr besonderen, teils wenig bekannten Stücken wie beispielsweise die Kantate von Bononcini oder das Instrumentalwerk von Bonporti, die durch Werke bekannterer Komponisten ergänzt werden. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, denn die Texte der Werke zeugen von großer Dramatik.

Durch unsere Moderation nehmen wir die Zuhörer mit in die Gefühlswelten der damaligen Zeit und lassen sie an einer Reise durch verschiedene europäische Metropolen teilhaben.

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Diletti Italiani

Das rein instrumentale Konzertprogramm verspricht außerordentliche Spannung und Genuss: Zwischen atemloser Jagd, schwindelnden Höhen und samtweichen Harmonien, die die Instrumente zum Klingen und die Seele zum Schwingen bringen.

Mit virtuosen Sonaten und Solostücken führt Arava durch die italienische Barockmusik. Die Reise beginnt im frühen Barock mit einer Toccata für Cembalo solo von Frescobaldi, die in eine Violinsonate von Castello hinüber führt. Es folgt ein wildes Duo von Stradella, in dem Violine und Violoncello einen gleichberechtigten Wettstreit führen und ein Ricercar für Violoncello von Gabrieli, eines der ersten Stücke für Violoncello solo.

Der zweite Teil der Reise stellt Sonaten für Violine und Violoncello aus dem Hochbarock vor. Violinsonaten von Telemann, ganz im italienischen Stil gehalten, und von Veracini, einem ausgesprochenem Exzentriker in Leben und Werk, sowie eine völlig unaufgeregte Cellosonate von Platti als kleine Insel im dramatisch brodelnden Gewässer, leiten schließlich den Höhepunkt des Konzerts ein: Die „Folia“ von Corelli, einen berühmten Schlager seiner Zeit. Sie ist zu übersetzen mit „Verrücktheit“ und stellt die höchsten Anforderungen an alle Spieler.